Landesweite Schließung von Schulen/ Notfallbetreuung

Liebe Eltern unserer Schülerinnen und Schüler,

wie Sie der unten angehängten Pressemitteilung unseres Kultusministeriums entnehmen können, bleiben die Schulen und Kitas in Baden-Württemberg ab kommenden Dienstag, dem 17.03.2020 bis nach den Osterferien geschlossen.

Die Einrichtung einer Notfallbetreuung für diejenigen Schülerinnen und Schüler an Grundschulen und der Klassenstufen 5 und 6 ist erforderlich, um in den Bereichen der kritischen lnfrastruktur die Arbeitsfähigkeit der Erziehungsberechtigten, die sich andernfalls um ihre Kinder kümmern müssten, aufrecht zu erhalten.

Ausgeschlossen von der Notbetreuung sind Kinder,

1. die in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem Kontakt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder

2. die sich innerhalb der vorausgegangenen 14 Tage in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) im Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war; dies gilt auch, wenn das Gebiet innerhalb von 14 Tagen nach der Rückkehr neu als Risikogebiet eingestuft wird, oder

3. mit Symptomen eines Atemwegsinfekts oder erhöhter Temperatur.

Kritische Infrastruktur im Sinne des Absatz 4 sind insbesondere

1. die in den §§ 2 bis 8 der BSI-Kritisverordnung (BSI-KritisV) bestimmten Sektoren Energie, Wasser, Ernährung, Informationstechnik und Telekommunikation, Gesundheit, Finanz- und Versicherungswesen, Transport und Verkehr,

2. die gesamte Infrastruktur zur medizinischen und pflegerischen Versorgung einschließlich der zur Aufrechterhaltung dieser Versorgung notwendigen Unterstützungsbereiche, der Altenpflege und der ambulanten Pflegedienste, auch soweit sie über die Bestimmung des Sektors Gesundheit in § 6 BSI-KritisV hinausgeht,

3. Regierung und Verwaltung, Parlament, Justiz- und Abschiebungshaftvollzugseinrichtungen sowie notwendige Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge (einschließlich der Einrichtungen gemäß § 36 Absatz 1 Nummer 4 IfSG), soweit Beschäftigte von ihrem Dienstherrn unabkömmlich gestellt werden,

4. Polizei und Feuerwehr (auch Freiwillige) sowie Notfall- /Rettungswesen einschließlich Katastrophenschutz,

5. Rundfunk und Presse,

6. Beschäftigte der Betreiber bzw. Unternehmen für den ÖPNV und den Schienenpersonenverkehr sowie Beschäftigte der lokalen Busunternehmen, sofern sie im Linienverkehr eingesetzt werden,

7. die Straßenbetriebe und Straßenmeistereien sowie,

8. das Bestattungswesen.

(Hier zur vollständigen Verordnung…)

Grundvoraussetzung ist dabei, dass beide Erziehungsberechtigte der Schülerinnen und Schüler, im Fall von Alleinerziehenden der oder die Alleinerziehende, in Bereichen der kritischen lnfrastruktur tätig sind. Alleinerziehenden gleichgestellt sind Erziehungsberechtigte dann, wenn die oder der weitere Erziehungsberechtigte aus zwingenden Gründen, zum Beispiel wegen einer schweren Erkrankung, an der Betreuung gehindert ist.

Die Notfallbetreuung an den Schulen erstreckt sich auf den Zeitraum der regulären Unterrichtszeit dieser Schülerinnen und Schüler. Die Einteilung der Kinder und des beaufsichtigenden Personals obliegt der Schulleitung.

Sollten Sie eine „Notfall“-Versorgung für Ihre Tochter / Ihren Sohn aus den Klassenstufen 1 – 6 benötigen, können Sie uns von MO – FR im Zeitraum 8 Uhr – 12 Uhr anrufen oder schreiben Sie uns eine E-Mail an notfallbetreuung@heynlinschule-stein.de

Bitte kommen Sie dazu nicht persönlich in die Schule.

Bleiben Sie alle gesund.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Schulleitung der Heynlinschule Stein

Weitere Links und Hinweise:

Gerne informieren Sie sich auch auf den folgenden Seiten des Kultusministeriums. Diese Seiten werden zum Teil laufend aktualisiert.

Kultusministerium Baden-Württemberg: Informationen zum Coronavirus (Startseite)

Häufige Fragen und Antworten zu den Schul- und Kitaschließungen in Baden-Württemberg

Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) vom 17. März 2020 (PDF) Stand: 21. März 2020)

Verordnung der Landesregierung zur Änderung der Corona-Verordnung vom 21. März 2020 (PDF)

Pressemitteilung: Landesweite Schließung von Schulen, Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege ab Dienstag, 17. März 2020

Schreiben der Kultusministerin vom 20. März 2020: Verschiebung der zentralen Prüfungen (PDF)

Schreiben der Kultusministerin Eisenmann an die Schulen und Kindertageseinrichtungen vom 13. März 2020 (PDF)

Schreiben des Kultusministeriums vom 14. März 2020: Hinweise zum Schulbetrieb am Montag, den 16. März 2020, und zur unterrichtsfreien Zeit (PDF)

Aktuelle Hinweise zum Corona-Virus

Landesweite Schließung von Schulen, Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege ab Dienstag, 17. März 2020 bis Ende der Osterferien

++++ Aktueller Stand: 13. März 2020 ++++

Die Landesregierung hat heute (13. März 2020) beschlossen, ab Dienstag, den 17. März 2020, landesweit alle öffentlichen und privaten Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegeeinrichtungen bis einschließlich Ende der Osterferien zu schließen. Gleichzeitig wird es pragmatische und flexible Lösungen für die anstehenden Abschlussprüfungen an allen Schularten geben. Für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen (etwa Polizei, Feuerwehr, medizinisches und pflegerisches Personal, Lebensmittelproduktion und Infrastruktur und andere) soll es eine Notfallbetreuung geben. Wir arbeiten unter anderem an kurzfristigen, pragmatischen Lösungen vor Ort. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung.

Pressemitteilung: Landesweite Schließung von Schulen, Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege ab Dienstag, 17. März 2020

Weitere tagesaktuellen Meldungen des Kultusministeriums finden Sie hier:

Aktuelle Hinweisen des Kultusministeriums Baden-Württemberg

Aktuelle Hinweise für Schulen und Kindertageseinrichtungen

  • Bei Personen, die nicht in einem Risikogebiet waren und keinen Kontakt zu einem am neuartigen Coronavirus Erkrankten
    hatten, sind keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen nötig. Diese Personen können daher uneingeschränkt am Schul- bzw.
    Kita-Betrieb teilnehmen.
     
  • Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren, vermeiden – unabhängig von
    Symptomen
    – unnötige Kontakte und bleiben vorläufig zu Hause.
     
  • Personen, die in einem Risikogebiet waren und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort
    Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall, u.a. bekommen, vermeiden alle nicht notwendigen
    Kontakte und bleiben zu Hause. Diese Personen setzen sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder
    nehmen Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117 auf.
     
  • Personen, die während ihres Aufenthalts in einem Risikogebiet oder innerhalb der vergangenen 14 Tage
    Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten, kontaktieren umgehend das örtlich
    zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen.
     

Die Hinweise gelten für alle Personen an Schulen und Kindertageseinrichtungen, das heißt sowohl für Schülerinnen und
Schüler, Kita-Kinder, Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher sowie für alle weiteren in den Einrichtungen
Beschäftigten beziehungsweise Tätigen.

Weiterführende Links:

Hier zur Liste der aktuellen Risikogebiete, die beim Robert-Koch-Institut abgerufen werden kann.

Hier zu den aktuellen Hinweisen des Kultusministeriums Baden-Württemberg

Informationsschreiben an die Schulen und Kindergärten:
Bislang hat das Kultusministerium folgende Schreiben an alle Schulen, Kindergärten und Kindergartenträger in
Baden-Württemberg verschickt:

  1. Schreiben des Kultusministeriums vom 27. Februar 2020 (PDF)
  2. Schreiben des Kultusministeriums vom 28. Februar 2020 (PDF)
  3. Schreiben des Kultusministeriums vom 3. März 2020 (PDF)
  4. Schreiben des Kultusministeriums vom 6. März 2020 (PDF)
  5. Schreiben des Kultusministeriums vom 10. März 2020 (PDF)
  6. Schreiben des Kultusministeriums vom 11. März 2020 (PDF)
  7. Schreiben Kultusministerin Eisenmann vom 13. März 2020 (PDF)

Bitte beachten Sie auch die Hinweise des Sozialministeriums für Reiserückkehrer.

Einblick in den Schulalltag

Tag der offenen Tür an der Heynlinschule

Nico Roller

Wenn im Sommer das Schuljahr endet, werden viele Viertklässler in der Region die Grundschule verlassen und auf eine weiterführende Schule wechseln. Damit sie schon vorab sehen können, was sie erwarten würde, hat die Steiner Heynlinschule zum ersten Mal einen Tag der offenen Tür organisiert.

Reger Betrieb herrschte am Samstagvormittag an ihrer Königsbacher Außenstelle: Viele Eltern kamen mit ihren Kindern, um sich über die Schule und deren Angebote zu informieren. Ziel sei es, Ausschnitte aus dem Schulleben zu präsentieren und den Eltern und ihren Kindern einen ersten Eindruck zu ermöglichen, erklärt Stefanie Mühlschlegel. Die Konrektorin berichtet von vielen positiven Rückmeldungen, die sie in zahlreichen Gesprächen mit interessierten Eltern erhalten habe. Mühlschlegel sagt, an der Heynlinschule herrsche ein relativ familiärer Charakter. Dazu trägt auch das Klassenlehrer-Prinzip bei: Wenn möglich, hat jede Klasse zwei Klassenlehrer, die die meisten Fächer unterrichten. Denn an der Schule legt man Wert auf einen engen Bezug zu den Schülern: Sie sollen ihre Lehrer kennen und ihnen vertrauen.

Brausepulver konnten die Kinder beim Tag der offenen Tür herstellen. (rol)

Das sorgt laut Mühlschlegel für eine entspannte und angstfreie Lernatmosphäre ohne zu viel Stress und Druck. Jeder Schüler soll sich mit seinen Fähigkeiten in seiner Persönlichkeit optimal entwickeln können, seinen Platz in der Gesellschaft und einen Beruf finden, der ihn glücklich macht.

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Schach AG

Schulschachmeisterschaften Pforzheim/Enzkreis

S. Weise

Die Schulschachteams aus dem Bezirk trafen sich, wie die
Jahre zuvor im Lise-Meitner-Gymnasium in Königsbach, um die Besten zu
ermitteln.

Auch die Heynlinschule stellte 2 Mannschaften im
Grundschulturnier, gemischt aus Schülern der Klassen 1-4.

Unter unseren Gegnern fanden sich viele routinierte
Vereinsspieler, aber auch ein paar Turnierneulinge. Wir nutzten dieses Turnier
um Erfahrungen zu sammeln und als Team zusammenzuwachsen. 

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Tipps vom Olli

Olli Gimber motiviert Steiner Heynlinschüler, ihre berufliche Zukunft selbst anzupacken

Nico Roller

Schnell zücken die Schüler ihre Handys. Jeder will ein Foto mit Olli Gimber, dem Mann, der mit seinen Witzen jeden zum Lachen bringt, dessen Videos auf YouTube etliche Millionen Mal aufgerufen wurden, der schon im Fernsehen war und mit seinen Live-Programmen große Hallen füllt.

Was viele nicht wissen: Gimber ist Malermeister, hat einen eigenen Betrieb mit rund 30 Mitarbeitern. Und genau das ist der Grund, warum er am Mittwochmorgen zu Gast in der Heynlinschule ist: Zum Auftakt der schuleigenen Berufsinfotage will er den mehr als 40 Achtklässlern deutlich machen, dass sie ihre berufliche Zukunft selbst in der Hand haben. Es gehe ihm nicht darum, den Kasper zu spielen, sagt Gimber: Er wolle die Schüler dafür sensibilisieren, etwas aus ihrem Leben zu machen.

Er selbst hat Ende der 1970er-Jahre eine Malerlehre begonnen. Für ihn war das damals die richtige Entscheidung – und ist es bis heute. Noch immer fahre er jeden Morgen gerne zur Arbeit. Eine Arbeit, die ihm viel Freude bereitet und von der er gut leben kann. Wenn YouTube morgen abgeschaltet würde, hätte er immer noch ein sicheres Einkommen und einen Beruf, der ihn erfüllt.

„Macht das, was Euch Freude macht“, ruft Gimber den Schülern zu.

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