Hilfe bei der Berufswahl

Nico Roller

80 Schüler informieren sich bei Ausbildungsbörse in der Steiner Heynlinschule

Egal, ob Schreiner, Galvanikbetrieb, Werkzeugbauer, Einzelhändler oder Werbeagentur: Die Ausbildungsbörse in der Steiner Heynlinschule bildet eine große Vielfalt unterschiedlicher Berufsbilder ab.

Rund 80 Schüler gehen mit ihren Laufzetteln von einem Stand zum nächsten, führen Gespräche mit den Firmenvertretern und machen sich Notizen.

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Eine Gemeinschaftsleistung

Steiner Heynlinschüler spielen Theater und machen Musik für Seniorenheime der Umgebung

Nico Roller

Sie tanzen mit Tüchern und Schirmen, verstecken sich in einem Kühlschrank aus Pappe, spielen Gitarre, singen Lieder und gehen als Schauspieler voll in ihren Rollen auf: Zahlreiche Kinder der Steiner Heynlinschule stehen am Dienstagnachmittag auf der Bühne. Für rund 50 Senioren führen sie ein Theaterstück auf, das sie in den zurückliegenden Wochen und Monaten einstudiert haben. Ein Stück, in dem sich alles um das Thema Wasser dreht. Ein Element, das nützlich und fröhlich, aber auch zerstörerisch und gefährlich sein kann. Die Schüler stellen verschiedene Aggregatzustände dar, spielen Wassertropfen, Dampf und Hagelkörner. „Die Texte haben die Kinder größtenteils selbst geschrieben“, erklärt Dagmar Brade. Sie ist Theater-Regisseurin und leitet die Theater-Arbeitsgemeinschaft der Schule.

Das Stück sei eine Gemeinschaftsleistung, sagt sie. Denn neben der Theater-AG sind auch die Kinder des von Alexandra Stutz geleiteten Grundschulchors, die Musiker der von Roman Rothen geleiteten Gitarren-AG und die von Jonathan Wälde trainierte Tanz-AG mit von der Partie. Letztere existiert erst seit wenigen Monaten und richtet sich an Jungen und Mädchen. „Es geht hier nicht um perfekte Choreographien“, sagt Wälde, „sondern um die Freude an der Bewegung“.

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Der Rettungswagen steht auf dem Schulhof!

C. Huniar

Nein, zum Glück war nichts passiert!

Als Highlight in dieser Woche war Herr Leonhard und sein Kollege Herr Bothfeld mit einem Rettungswagen des DRK Kreisverbandes Pforzheim-Enzkreis bei uns zu Besuch an der Heynlinschule. Den dritten und vierten Klassen boten die beiden Fachleute am Freitag, den 11. Januar, die Möglichkeit, ein Notfalleinsatzfahrzeug mal ganz aus der Nähe zu betrachten und ein wenig kennenzulernen.

In kleinen Gruppen durften die Schüler im Rettungswagen viele Geräte erkundschaften und Fragen dazu stellen. Dies war ganz schön aufregend! Eine zweite Gruppe schaute sich parallel dazu einige technische Geräte und die Ausrüstung des Rettungswagens genauer an. Hier bestand auch die Möglichkeit den Sauerstoffgehalt im Blut mit Hilfe eines Pulsoxymeters zu messen und bei einzelnen Kindern ein EKG zu schreiben. Interessiert und mit leuchtenden Augen waren die Kinder voller Eifer dabei.

Ein herzliches Dankeschön an Herrn Leonhard, Herrn Bothfeld und das Rote Kreuz für diese tollen Eindrücke.

„Ein Bewusstsein schaffen“

Steiner Heynlinschüler erfahren bei der „Expedition N“ mehr über Nachhaltigkeit

Nico Roller

Was sind fossile Brennstoffe? Wie kann man Energie im Alltag sparen? Und warum ist es nicht möglich, beliebig viele Wasserkraftwerke zu bauen? Fragen, auf die Thomas Ellmer die Antworten kennt. Mit ihrem zweistöckigen Expeditionsmobil waren der Diplom-Geograf und seine Kollegin Almut Sedlmeier am Sonntag und am Montag auf dem Gelände der Firma IMO in Königsbach vertreten. „Expedition N“ heißt das von der Baden-Württemberg Stiftung initiierte Projekt, bei dem sich alles um Nachhaltigkeit und Klimaschutz dreht. Die beiden Experten geben zwei Tage lang ihr Wissen weiter: zuerst an die IMO-Mitarbeiter und ihre Familien, dann an rund 80 Neunt- und Zehntklässler der Steiner Heynlinschule. Die Schüler erfahren an einem Modellhaus, wie man sich energiebewusst verhält. Ein Gruppenspiel simuliert ein intelligentes Stromnetz und ein Knallgas-Experiment zeigt, wie man mittels Elektrolyse elektrische Energie als chemische Energie speichern kann.

Man wolle bei den Jugendlichen ein Bewusstsein für die Thematik schaffen, erklärt Ellmer, und ihnen zeigen, dass das Thema relevant für sie ist– auch wenn es in ihrem Alltag eher selten auftaucht: „Jugendliche fahren kein Auto, zahlen die Stromrechnung und die Heizung nicht selbst.“

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Integration durch Identitätsfindung

Alber/ Mühlschlegel

Mit ihrem beispielhaften Projekt „Mode als globales Kommunikationsmittel“ gelingt der Heylinschule Stein eine vorbildliche Integration von fünfzehn jugendlichen Flüchtlingen aus fünf Nationen.

Die Jungen und Mädchen aus Mazedonien, Kasachstan, Afghanistan, Syrien und dem Irak haben teilweise furchtbare Dinge erlebt. Krieg, Zerstörung und Tod mussten sie vor und während ihrer Flucht in ihrem jungen Leben bereits schon ertragen. Das Trauma zu durchbrechen und in ihrer neuen Heimat Deutschland wirklich und wahrhaftig anzukommen fällt schwer.

Stolz posierten die Nachwuchsdesigner mit ihren T-Shirts. Die fünfzehn Flüchtlingskinder freuten sich mit Konrektorin Stefanie Mühlschlegel und Modedesignerin Eva Vogt mit den Spendengebern Teilmarktleiter Michael Schäfer und Geschäftsstellenleiterin Dorit Stumpe von der VR Bank Enz plus

Durch Zufall traf Konrektorin Stefanie Mühlschlegel von der Heylinschule Stein vor knapp einem Jahr auf die Pforzheimer Designerin Eva Vogt. Die beiden kreativen Frauen waren sich sofort einig, dass für die Integration junger Menschen, die aus Krisengebieten nach Stein kommen, etwas getan werden muss. Das Projekt „Mode als globales Kommunikationsmittel“ wurde in kürzester Zeit und mit viel Herzblut aus der Taufe gehoben. Als Sponsor fand der Förderverein der Grund- und Werkrealschule Stein mit der VR Bank Enz plus schnell einen bereitwilligen Partner. Teilmarktleiter Michael Schäfer und Geschäftsstellenleiterin Dorit Stumpe waren sofort begeistert von der Idee und unterstützten das Kunstprojekt deshalb gerne mit 350 Euro. Weiterlesen